Vorteile des RMS
Durchgehende Zweikanaligkeit
- Da der RMS komplett zweikanalig arbeitet, kann während des Betriebs eine IO Komponente eines Stranges ausgeschaltet werden. Es erfolgt eine Master/Slave Umschaltung. Aus der zweikanaligen Anwendung wird eine Version mit einkanaliger Perlpherie.
- Der Anwendungsprozess wird vom neuen Master fortgeführt.
- Reparaturen können im nicht aktiven Strang durchgeführt werden.
- Nach erfolgter Reparatur kann der nicht aktive Strang wieder in das Gesamtsystem eingebunden werden.
Redundanzaufgaben
- Der RMS führt die Power Off Erkennung des Nachbars durch Timeouts und/oder Timeout HW Signale durch.
- Er führt Master/Slave Umschaltungen selbsständig durch.
- Er überwacht den Feldbus und leitet abhängig von den Einstellungen des RMS die Redundanzumschaltung durch.
- Er erkennt Fehler in der Peripherie und meldet diese Fehler über Diagnosen und an die PLC-App.
- Er überwacht das Applikationsprogramm.
- Er kann Diskrepanzen innerhalb der Eingangsabbilder erkennen.
- Er führt den Wiederanlauf selbsständig durch und bestimmt dabei die Master/Slave Rolle.
- Die Umschaltbedingungen vom Master zum Slave können vom Anwender angepasst werden. Zum Beispiel kann er bei der Inbetriebnahme verhindern, dass beim Ausfall einer IO Komponente eine Master/Slave Umschaltung durchgeführt wird.
Übersichtlicher Anwendercode
Da alle Redundanzaufgaben vom RMS übernommen werden, wird das Anwenderprogramm übersichlicher und kleiner. Der Anwendercode enthält keine Redundanzfunktionalitäten.
Unterschiedliche Programmiersprachen
Das Konzept unterstützt die Programmiersprachen der Norm IEC 61131-3. Es können aber auch höhere Programmiersprachen wie zum Beispiel C++, Java, C# und Phyton verwendet werden.
